Vor der Pressekonferenz noch einmal die Unterlagen sortieren: Finanzminister Reinhold Hilbers, Wirtschaftsminister Bernd Althusmann und Ministerpräsident Stephan Weil (v.l.n.r.) - Foto: kw[/caption]
Die Planung für die Gesetzesvorhaben der nächsten Monate wurde besprochen, außerdem beschloss das Kabinett den Entwurf für den Nachtragshaushaltsplan 2018, der nun dem Landtag zugeleitet wird und dort Anfang März verabschiedet werden soll. Vereinbart wurde auch, wie viele zusätzliche Stellen die Ministerien bekommen sollen. Es sind unterm Strich 99, die sich wie folgt aufteilen: 30 für das neue Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten (das betrifft Ministerbüro, Haushalts-, Kabinetts- und Personalreferat, IT-Referat und interne Dienste), 28 für das Wirtschaftsministerium (Sonderaufgabe Digitalisierung, Zuarbeit für VW-Aufsichtsratsmandat, Entbürokratisierung und Koordinierung der CDU-geführten Ministerien), 14,2 für die Staatskanzlei (Entfristung von Mitarbeitern in der Pressestelle und in mehreren Referaten), jeweils sechs für Kultus- und Wissenschaftsministerium, vier für das Justizministerium, drei für das Sozialministerium und je zwei für das Innen-, Finanz-, Umwelt- und Agrarministerium. Festgelegt wurde, dass diese Stellen noch in dieser Legislaturperiode (also bis 2022) wieder abgebaut werden sollen. Die zusätzlichen Stellen in den Ministerien belasten den Landestat mit jährlich fünf Millionen Euro.


