1. Juni 2020 · 
Kolumne

Jeder hat sein Konjunkturpäckchen zu tragen

Liebe Niedersachsen, feuerfest müsste sie schon sein, die Vorzugskarte für alle 140.000 Feuerwehrleute in Niedersachsen, die dem Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes, Karl-Heinz Banse, vorschwebt. Banse sagte uns, was für so eine Karte spricht:
„Damit wäre es möglich, mit einem Chip auf der Karte allen Feuerwehrleuten bestimmte Vergünstigungen einzuräumen – etwa die günstigere Nutzung von Bussen und Bahnen.“
Und das ist wirklich mehr als sinnvoll, weil an den Haltestellen immer viel zu viel Zeit verloren geht, wenn’s brennt. Bis der einzelne Feuerwehrmann durchs komplizierte Tarifsystem gestiegen ist und sich die richtige Busfahrkarte gekauft hat, ist die Hütte schon fast abgebrannt. Also: Schnell her mit der Tatütata-Card. https://www.youtube.com/watch?v=GUVkZSotako Die Chance, dass die Karte wirklich kommt, dürfte auf jeden Fall höher liegen als 0,00000072 Prozent. So groß ist die Chance, im Lotto zu gewinnen, was viele Niedersachsen aber nicht davon abhält, weiter fleißig sechs Zahlen im Kästchen anzukreuzen. Wie sieht das eigentlich in kurzarbeitsgeprägten Corona-Zeiten aus? Wird da mehr oder weniger gelottelt? Haben wir bei Lotto Niedersachsen nachgefragt – die Antwort finden Sie heute im Rundblick (kostenloses Probe-Abo hier). [caption id="attachment_50770" align="alignnone" width="780"] Foto: Henning/SPD; nkw[/caption] Wer heute ein Paket bestellt, kann jederzeit verfolgen, wo sich das Päckchen gerade befindet – die Digitalisierung macht’s möglich. Das gilt natürlich auch für das heiß ersehnte Konjunkturpaket. Im Moment befindet es sich noch mitten in der politischen Debatte, also noch ziemlich weit vom Lieferstandort entfernt. Allerdings gibt es in der Diskussion ziemlich viele abstruse Ideen, durch die wir am Ende mitsamt dem Paket eher selbst geliefert sind. „Brauchen wir ein riesiges Konjunkturprogramm, damit die Wirtschaft wieder in Gang kommt?“, fragen wir heute in einem Pro & Contra – Sie lesen es ab Seite 4 (kostenloses Probe-Abo hier).

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Früher war für viele Politiker immer das Größte, an irgendeiner neuen Umgehungsstraße das Flatterband zur Eröffnung durchzuschneiden. Das ergab immer ein hübsches Foto in der Lokalzeitung. Inzwischen sind neue Straßen ja nicht mehr so trendy, und Fahrradschnellwege werden so wenige gebaut, da gibt es einfach nicht genügend rote Bändchen zum Durchschneiden. https://www.facebook.com/oliver.lottke/posts/3139611002762314 Deshalb ist der Digitalpakt Schule die neue Umgehungsstraße. Tagtäglich tourt Kultusminister Grant Hendrik Tonne durchs Land, um fotogerecht Bewilligungsbescheide zu verteilen. Morgen ist er in Hagenburg, übermorgen in Hildesheim und Goslar. Aber bitte aus alter Gewohnheit nicht irgendwas durchschneiden – es könnte ja das Netzwerkkabel sein. Ich wünsche Ihnen einen schönen Wochenstart Martin Brüning  
Martin Brüning
AutorMartin Brüning

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