Franz-Josef Meyer, Landesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) im Beamtenbund, hat die öffentlich geäußerten Überlegungen von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD), im Mai mehr Präsenzunterricht zu ermöglichen, scharf kritisiert. „Solange es noch in Regionen ,weiße Flecken‘ gibt, in denen gar keine, zu wenig oder zu spät Testkits geliefert werden, solange Schulen sich mit Testpaketen als „Bastelsets-Großpackungen‘ herumschlagen müssen und valide Aussagen über den Mehrwert von Testungen nicht möglich sind, machen Ankündigungen über weitere Schulöffnungen keinen Sinn“, sagte Meyer. Er fügte hinzu, dass weitere Öffnungsschritte in den Schulen erst denkbar seien, wenn „alle Impfwilligen der weiterführenden Schulen geimpft sind“. Erst bei einer Inzidenz unter 100 sei die Rückkehr weiterer Klassen in das Szenario B akzeptabel.


