Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Ministerpräsident Stephan Weil auf der Pressekonferenz in Hannover - Foto: MB.[/caption]
Der Gesundheitsminister plädierte auch für einen stärkeren regionalen Fokus. Es gebe in den Regionen bei der Zahl der Infizierten deutliche Unterschiede. „Wenn in einem Landkreis die Infektionszahlen hochgehen, wird es zügig Maßnahmen geben müssen – aber dann eben in diesem Landkreis, nicht im ganzen Land.“ Ziel müsse sein, den Ausbruch in solchen Fällen regional unter Kontrolle zu bringen.
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Die Akzeptanz der Bürger für die Maßnahmen bleibe erhalten, wenn diese nachvollziehbar seien. „Die gemeinsame Lehre dabei ist, dass wir stärker Kriterien definieren müssen und weniger Quadratmeterzahlen“, meinte Spahn. Dabei zielte er auf die 800-Quadratmeter-Regelung für den Handel ab, die in der Wirtschaft auf heftige Kritik gestoßen ist.
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Die Corona-Maßnahmen nannte Spahn die größten Einschränkungen in die Freiheiten der Bürger in der Geschichte der Bundesrepublik. „Jetzt haben wir damit bei den Infektionen eine Zahl erreicht, mit der wir im Gesundheitswesen umgehen können. Es liegt an uns, dass es dabei bleibt.“ Das liege nun auch am individuellen Verhalten, vom Abstand über die Hygiene bis hin zu den Alltagsmasken, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sagte in der Pressekonferenz, man stehe am Anfang einer neuen Phase. „Wir müssen zu einer neuen Normalität unter den Corona-Bedingungen zurückkehren. In dieser Woche wird zu diskutieren sein, wie diese neue Realität aussehen wird“, so Weil


