Streit um die Schülerbeförderung: Europarechtskonform oder juristisch riskant? - Foto: Rolf Stumpf[/caption]
Hubert Meyer, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, hält den aktuellen Gesetzentwurf von SPD und Grünen dagegen für „europarechtskonform und zukunftsorientiert“. Er könne nicht nachvollziehen, welche Probleme der einzelne Busunternehmer sehe. Man habe schließlich ein hohes Interesse daran, die gewerblichen Betriebe vor Ort zu erhalten. „Das neue Gesetz schafft Transparenz und zugleich neue Gestaltungsmöglichkeiten für den öffentlichen Personennahverkehr“, sagte Meyer.
Stephan Rolfes vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sieht durch die Kommunalisierung ebenfalls keine Verschlechterung für die Unternehmen. Die Gelder müssten aber nahtlos fließen, forderte Rolfes. Die Unternehmer müssten die Gelder im Januar zeitgerecht erhalten. Zugleich sprach sich der VDV-Vorsitzende für eine Dynamisierung der Mittel aus. „Über die Hälfte der Kosten sind Personalkosten, und die werden steigen“, sagte Rolfes. Ohne eine Dynamisierung müssten die Kosten allein von den Fahrgästen über die Ticketpreise aufgefangen werden.
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