Josef Lange, Vorsitzender des Rates für deutsche Rechtschreibung, hat nach der Dezember-Sitzung seiner Organisation noch einmal auf die wichtigsten Beschlüsse hingewiesen. So hat das Gremium, das in allen deutschsprachigen Ländern über die richtige Schreibweise wacht, noch einmal eine Position betont: Gender-Sonderzeichen wie Sternchen, Unterstrich, Querstrich oder Doppelpunkt seien „nicht von den Regeln des Amtlichen Regelwerks abgedeckt“.

Zwar heißt es in einem mehrseitigen Papier, das der Rat verbreitet hat: „Die Entwicklung des Gesamtbereichs ist noch nicht abgeschlossen und wird vom Rat für deutsche Rechtschreibung weiter beobachtet werden.“ Gleichzeitig bleibt es aber beim Nein, was die Übernahme der Sonderzeichen in die Regeln angeht. Die Setzung solcher Sonderzeichen „kann in verschiedenen Fällen zu grammatischen Folgeproblemen führen, die noch nicht geklärt sind“. Der Rat betont noch einmal, dass er zuständig ist für den Bereich der Schule und der öffentlichen Verwaltung.


