24. Juli 2015
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Nifbe: Mehr Geld für die Forschung

(rb) Hannover/Osnabrück. Für die Neuorganisation des Instituts für Frühkindliche Bildung e.V. (nifbe) in Osnabrück haben sich Vertreter/innen des Wissenschaftsministeriums und des nifbe auf Eckpunkte geeinigt, auf deren Grundlage die künftige Ausgestaltung erarbeitet werden soll. Demnach soll das nifbe auch künftig den Rahmen für die Forschung und Transferleistungen bilden; gleichzeitig wird die Transferstelle Osnabrück gestärkt. Die regionalen Netzwerke, bislang eigenständige Vereine, werden in die Struktur als Transferstellen vor Ort eingebunden. Die Forschung im Bereich der frühkindlichen Bildung wird in die Universität Osnabrück verlagert, soll aber weiterhin unter der Marke „nifbe“ präsent sein. Wie es weiter heißt, werden im wettbewerblichen Verfahren zusätzliche Forschungsmittel zur Verfügung gestellt, sie sollen allen potenziellen niedersächsischen Hochschulstandorten mit früh- und kindheitspädagogischen Studienschwerpunkten offenstehen. Keine Veränderung soll es bei den Qualifizierungsmaßnahmen geben. Sie sollen im gleichen Umfang wie bisher erhalten bleiben; auch die Mitarbeiter/innen des nifbe sollen in den Regionen präsent bleiben und mit den gesellschaftlichen Akteuren vor Ort zusammenarbeiten. Hintergrund sind die Empfehlungen der Wissenschaftlichen Kommission des Landes, die eine schlankere Organisation anstelle des im ganzen Land verteilten Netzwerks verlangt hatte; auch der Landesrechnungshof hatte dies moniert. In einer ersten Reaktion haben die Oppositionsfraktionen von CDU und FDP am Donnerstag nach einer Sondersitzung des Wissenschaftsausschusses erleichtert auf die Eckpunkte reagiert, die geplanten Kürzungen beim nifbe und bei den Personalstellen des Netzwerks jedoch bedauert. 20 Mitarbeiter/innen in den Netzwerken sollen keine Vertragsverlängerung mehr bekommen CDU und FDP hatten nach der Diskussion der letzten Wochen die komplette Zerschlagung des Netzwerkes befürchtet.
Dieser Artikel erschien in Ausgabe #140.
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