Andreas Philippi (SPD), niedersächsischer Gesundheitsminister, lobt seine Kollegin auf Bundesebene Nina Warken (CDU) – und mahnt Tempo an. Warken hat angekündigt, die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), nach der die privatärztlichen Leistungen abgerechnet werden, noch in diesem Jahr zu novellieren. „Die Notwendigkeit der Reform steht außer Frage – die Gebührenordnung für Ärzte ist nicht mehr zeitgemäß", kommentiert Philippi. Der Bund müsse jetzt zeitnah einen Entwurf vorlegen, um im Zeitplan zu bleiben. Philippis Wunschliste an die überarbeitete GOÄ: Neue Behandlungsmethoden müssen aufgenommen, Fehlanreize verhindert, Zusatzleistungen und Erschwernisse einfacher abgerechnet, die digitale Rechnungsstellung erleichtert und die Abrechnung insgesamt unbürokratischer werden.


