Von oben betrachtet immer schön friedlich: Hannover - Foto: KW[/caption]
Jetzt beißen sich offenbar auch Landespolitiker daran die Zähne aus. Nach der Veröffentlichung der Kriminalstatistik 2016 hatten die FDP-Politiker Jan-Christoph Oetjen und Christian Grascha nach konkreten Zahlen für Hannovers Stadtteile gefragt und eine ausweichende Antwort vom Innenministerium bekommen. Politische Grenzen wie Stadtteile spielten bei der Erstellung der Statistik keine Rolle, entscheidend seien die kriminalgeografischen Räume, sprich: die Zuständigkeitsgebiete der Kommissariate. Weiterhin seien kleinräumige Betrachtungen nur auf längerfristige Zeit sinnvoll, da geringe Fallzahlen die Statistik verzerren könnten. Aus der Polizeidirektion kommt bei Anfragen die Antwort, eine Erfassung nach Stadtteilen sei zu aufwändig und man wolle einzelne Quartiere nicht stigmatisieren. Zumindest nicht in realen Zahlen.
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