3. Dez. 2018
Inneres

Innenministerium will Angebote für mehr Sicherheit in Kommunen verstärken

Das Innenministerium arbeitet an einem „Aktionsplan: Sicher leben in Niedersachsen“. Das sagte Alexander Götz, Leiter der Kommunalabteilung im Innenministerium, auf einer Fachtagung zur Verstärkung der Sicherheit in den Städten und Gemeinden. Dieser Aktionsplan soll Beispiele zeigen, wie Polizei und Kommunalpolitik noch beser zusammenarbeiten können. Auch die Frage, inwieweit für besondere Projekte Fördergeld etwa der EU fließen kann, soll erläutert werden. Ulrich Mädge, Lüneburger Oberbürgermeister und Präsident des Städtetags, erwähnte die Wichtigkeit einer ausreichenden Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum. Dies sei ein Grundbedürfnis vieler Menschen. Wenn es um die Steigerung der Sicherheit gehe, müssten viele Bereiche einbezogen werden – die Stadtplanung ebenso wie die Verkehrsgestaltung, die Sozial- und die Jugendarbeit. Landespolizeipräsident Axel Brockmann wies auf den besonderen Schutz von Orten hin, die Ziele von Terrorangriffen werden könnten – Stadien, Konzerthallen, Flughäfen, Bahnhöfe und Shopping Malls.

Dieser Artikel erschien in Ausgabe #216.
Klaus Wallbaum
AutorKlaus Wallbaum