Muzaffer Öztürkyilmaz, Referent der Geschäftsführung des niedersächsischen Flüchtlingsrats, fordert von der nächsten Landesregierung einen „Paradigmenwechsel“: Die Migrationspolitik müsse eine „gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe“ ermöglichen. Nötig sei, dass alle Menschen, die dies wollen, in Niedersachsen eine Bleibeperspektive erhalten. „Das gilt unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Aufenthaltsstatus. Die Aufnahme der Menschen aus der Ukraine zeigt, dass eine solche Politik möglich ist“, betont Öztürkyilmaz. Dies ist auch eine Kernforderung des Bündnisses „Niedersachsen zum sicheren Hafen für alle“, dem sich 60 Initiativen, Organisationen, Wohlfahrtsverbände und Menschenrechtsorganisationen angeschlossen haben.


