Martin Brüning (li.) und Klaus Wallbaum - Foto: DqM[/caption]
PRO: Politische Debatten können sich nur weiterentwickeln, wenn man auch bereit ist, unpopuläre Gedanken einmal auszusprechen. Das Verdienst gebührt in diesem Fall der SPD im Unterbezirk Hannover, meint Klaus Wallbaum.
Ob die Akteure, die bei den verkehrspolitischen Debatten der hannoverschen SPD den Ton angeben, in Wahrheit lebensfremde Ideologen sind, weiß man nicht. Der politische Gegner ist schnell mit diesem Vorwurf zur Hand. Eines aber muss Matthias Miersch, dem erfahrenen Unterbezirksvorsitzenden, und seinen Vorstandskollegen schon bewusst gewesen sein: Ihr Vorschlag, jeden Autofahrer auf dem Weg in die Stadt Hannover zu verpflichten, vorher ein Jahresticket für die Züge, Busse und Straßenbahnen zu kaufen, musste energischen Protest hervorrufen. Ist das nun ein neuer Beitrag aus der Serie an Vorschlägen, wie die rot-grün dominierte Landeshauptstadt den Autofahrern das Leben schwer machen will?


