5. März 2026 · 
P und PSoziales

Bündnis fordert Feiertag, an dem das Thema Geschlechtergerechtigkeit im Fokus steht

Merle Mangels (DGB, von links), Kultusministerin Julia Hamburg und Ute Gottschaar (Verdi) präsentieren Forderungen zum Equal Pay Day 2026. | Foto: Beelte-Altwig

Ute Gottschaar, stellvertretende Landesleiterin von Verdi, erwartet, dass Niedersachsen den Internationalen Frauentag am 8. März zügig als zusätzlichen Feiertag einführt. Am 12. März 2026 startet das Prüfverfahren dafür mit einem Runden Tisch beim Innenministerium. 2025 hatte der Landtag grünes Licht für dieses Prozedere gegeben. Ein breites Bündnis von Verbänden, Vereinen und Gewerkschaften unterstützt die Forderung. "Ein gesetzlicher Feiertag am 8. März wäre ein starkes gesellschaftliches Bekenntnis zur Sichtbarkeit der Leistungen von Frauen, zu Chancengleichheit und zu echter Mitbestimmung – gerade auch im ländlichen Raum. Der 8. März soll nicht nur erinnern – er soll bewegen. Heute und in Zukunft“, sagt Elisabeth Brunkhorst, Präsidentin des Niedersächsischen Landfrauenverbands Hannover. Die Bündnispartner sind überzeugt, dass ein Feiertag am 8. März mehr ist als bloße Symbolpolitik. Er schaffe Raum für gesellschaftliche Debatten, politische Bildung und gemeinsame Lösungen "einer der drängendsten Ungerechtigkeitsfragen unserer Zeit" – der strukturellen Diskriminierung von Frauen. "Gehen wir in Niedersachsen mit gutem Beispiel voran", fordert Ute Gottschaar: "Für Geschlechtergerechtigkeit – für unsere Demokratie – für einen gesetzlichen Feiertag am 8. März in Niedersachsen.“

Dieser Artikel erschien in Ausgabe #044.
Anne Beelte-Altwig
AutorinAnne Beelte-Altwig

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