Wie das Justizministerium mitteilt, ist der Beschuldigte, der in Stade mutmaßlich sechs Mitarbeiter der Jugendhilfe getötet hat, in der Nacht zu Dienstag in seiner Zelle verstorben. Ein Mitarbeiter der JVA Bremervörde fand ihn bei der morgendlichen Kontrolle leblos in der Einzelzelle. Der Notarzt stellte den Tod durch Strangulation fest. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen laut Justizministerium nicht vor, es wird von einem Suizid ausgegangen. Ermittlungen zu den Todesumständen wurden eingeleitet.
Wie der NDR zuvor berichtete, soll der Mann mit türkischer Staatsbürgerschaft keinen Aufenthaltstitel in Deutschland besessen haben. In der Türkei wurde er mit einem nationalen Haftbefehl gesucht.


