8. Jan. 2020
Wirtschaft

Althusmann sieht "Abwärtstrend" in den Wirtschaftsbeziehungen zum Iran

Bernd Althusmann, Wirtschaftsminister, sieht Folgen des aktuell zugespitzten Konfliktes zwischen den USA und dem Iran auch für die Vertretung der niedersächsischen Wirtschaft in Teheran. Sein Sprecher Eike Frenzel sagte, schon seit geraumer Zeit sei als Folge der US-Sanktionen gegen den Iran „ein Abwärtstrend“ in den niedersächsischen-iranischen Wirtschaftsbeziehungen feststellbar. Die Stelle des Vertreters in der Niedersachsen-Repräsentanz in Teheran sei bereits auf eine 50-Prozent-Stelle verringert worden. Zwischen November 2018 und Oktober 2019 sind die niedersächsischen Exporte in den Iran von 179 auf 81 Millionen Euro geschrumpft – es sind vor allem Maschinen, Saat- und Pflanzengut und chemische Erzeugnisse. Bis 2018 waren noch Autos die häufigsten Exportgüter. 2018 wurden Waren im Wert von 40 Millionen Euro aus dem Iran bei uns eingeführt – bis Oktober 2019 ging der Wert auf 20,9 Millionen Euro zurück. Es sind vor allem Schalen- und Trockenfrüchte, Düngemittel, Gemüsesäfte, Tee und Gewürze.
Dieser Artikel erschien in Ausgabe #004.
Niklas Kleinwächter
AutorNiklas Kleinwächter