Alexandra Serjogin, Pressesprecherin des ADAC Niedersachsen, hat die jüngste Staubilanz ihrer Organisation vorgestellt: 2025 habe es im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger Staus auf den niedersächsischen Autobahnen gegeben, die Gesamtlänge der Staus habe auch abgenommen. Die Fahrzeuge hätten sich auf insgesamt 76.460 Kilometern gestaut, das sei ein Rückgang um 4340 Kilometern gegenüber dem Vorjahr. Es habe 34.690 Staus gegeben, 3622 weniger als 2024. Die Wartezeit allerdings habe sich erhöht auf 37.570 Stunden, 1332 Stunden mehr als im Vorjahr. Im Jahr 2025 gab es etwas weniger Staus auf Niedersachsens Autobahnen und auch die Gesamtlänge der Staus nahm im Vergleich zum Vorjahr ab. Baustellen blieben die Hauptursache für Staus. Besonders betroffen waren die Monate Mai, Juni, August, September und Oktober. Im Juni wurden 3607 Staus mit einer Gesamtdauer von 3837 Stunden und einer Länge von 8345 Kilometern verzeichnet. Damit war der Juni der staureichste Monat des Jahres 2025 auf niedersächsischen Autobahnen. Das hohe Verkehrsaufkommen, insbesondere während der Ferienzeiten und rund um Feiertage, verursachte einen Großteil der Staus. Besondere Stauschwerpunkte waren auf der A7, beispielsweise im Bereich des Horster Dreiecks, sowie am Elbtunnel zu verzeichnen. Durch parallele Bauarbeiten an den Neuen Elbbrücken, am Horster Dreieck sowie am Elbtunnel kam der Verkehr teilweise zum Erliegen. Auch der Abschnitt zwischen Hannover und Hamburg war aufgrund sehr hohen Verkehrsaufkommens und der dortigen Baustellen stark staubelastet. Der ADAC geht davon aus, dass es in diesem Bereich auch 2026 zu vielen Staus kommen wird.


