Auch wenn nach wie vor mehr Niedersachsen sterben als neu geboren werden, lebten Ende vergangenen Jahres geringfügig mehr Menschen im Bundesland als noch 2016. Das geht aus den neuen Einwohnerzahlen des Statistischen Landesamts hervor. Waren 2016 noch knapp 7,94 Millionen Menschen in Niedersachsen gemeldet, so lebten im Jahr darauf 17.090 Personen mehr im Land, das ist ein Anstieg um 0,2 Prozent. 2016 allerdings war die Einwohnerzahl im Vergleich zu 2015 mit 19.086 Meldungen mehr noch etwas höher ausgefallen. Die größte Gruppe in der Altersstruktur bilden die Menschen im Alter zwischen 45 und 63 Jahren, damit setzt sich der Trend der älter werdenden Gesellschaft weiter fort. Grund für den Einwohneranstieg ist auch in 2017 der Zuzug. Sowohl aus anderen Bundesländern wie auch aus dem Ausland ließen sich 265.978 Menschen in Niedersachsen nieder, nur 227.910 verließen es. Negativ wirkt sich nach wie vor das Verhältnis der Geburten- zur Sterberate aus. 20.693 Menschen sind im vergangenen Jahr in Niedersachsen gestorben, ohne dass dafür ein Kind zur Welt kam. In den Kommunen hat sich die Einwohnerzahl dagegen recht unterschiedlich entwickelt. Zuwächse verzeichneten etwa Cloppenburg (+ 1,2 Prozent) und Salzgitter (+ 0,85 Prozent), weniger Menschen als noch im Vorjahr lebten dagegen in Lüchow-Dannenberg (- 0,96 Prozent) und Holzminden (- 0,51 Prozent).


