Krüger-Pöppelwiehe mit mutiger Forderung, Philippi will kandidieren
Ute Krüger-Pöppelwiehe, Landesvorsitzende Frauen-Union, die früher CDU-Frauenvereinigung hieß, tritt mit einer mutigen Forderung im Vorfeld der CDU-Personalentscheidungen für die Landeslisten zur Bundestags- und Landtagswahl auf. Nötig sei hier ein „Reißverschlussverfahren“, sagt Krüger-Pöppelwiehe, die für diese Forderung ein klares Votum des Vorstandes der Frauen-Union vorweisen kann. Demnach soll von dem bisherigen Quorum abgewichen werden, dass unter jeweils drei Plätzen mindestens eine Frau sein soll. Die Frauen-Union will immer abwechselnd eine Frau und einen Mann auf den Landeslisten – und sie zeigt sich auch angetan von der Ankündigung des CDU-Ministerpräsidentenkandidaten Bernd Althusmann, dass seine Kernmannschaft möglichst zur Hälfte aus Frauen bestehen soll. Zur Begründung erklärt die Frauen-Union, vermutlich würden wieder 80 Prozent der Wahlkreis-Kandidaten Männer sein, deshalb müsse „durch geeignete Maßnahmen ein Ausgleich zur Teilhabe von Frauen geschaffen werden“. Dies sei auf den Landeslisten gut möglich. Die CDU stellt die Landeslisten für die Bundestags- und Landtagswahl am 6. Mai auf.
Andreas Philippi, Arzt aus Herzberg, ist einer von drei Bewerbern, die gern für die SPD im Bundestagswahlkreis 52 (Northeim, Osterode, Goslar) aufgestellt werden wollen. Es gibt noch zwei weitere, den Einbecker Brauereiangestellten Marcus Seidel und den Polizeibeamten Jürgen Horst aus Nörten-Hardenberg. Die drei stellen sich am Sonnabend dem SPD-Unterbezirk Goslar vor, mit dabei sein wird auch der scheidende Parteivorsitzende und Goslarer Bürger Sigmar Gabriel. Der bisherige SPD-Bundestagsabgeordnete Wilhelm Priesmeier tritt zur Bundestagswahl nicht wieder an.Dieser Artikel erschien in Ausgabe #19.