(rb) Im Zuge des EU-Projekts „Connecting Europe“ konnte Niedersachsen mehr als 52 Millionen Euro für den Ausbau von landesweiten Verkehrsprojekten einwerben. Dabei handelt es sich um die Förderung von Verkehrsachsen von transeuropäischer Bedeutung. Das haben Verkehrsminister Olaf Lies und Europa-Staatssekretärin Birgit Honé jetzt bekanntgegeben. Wie es heißt, fließt der größte Teil davon mit 35 Millionen Euro in den Ausbau der Eisenbahnverbindung Oldenburg-Wilhelmshaven ; weitere 6,8 Millionen Euro sind für den Ausbau des Mittellandkanals vorgesehen. Für eine Studie zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindung zwischen Groningen und Bremen gibt es 8,3 Millionen Euro und 1,8 Millionen Euro für den Aufbau e-Callfähiger Notrufannahmestellen, deren Koordination in Deutschland/Europa mit weiteren 13 Millionen Euro bezuschusst werden soll. Bei e-Call handelt es sich um ein europaweites Rettungssystem, das ab Oktober 2017 in allen Rettungsleitstellen der EU unter der Rufnummer 112 kostenfrei zur Verfügung stehen soll. Nach Angaben des Verkehrsministeriums plant die EU-Kommission, europaweit 276 Verkehrsprojekte mit insgesamt 13 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt zu fördern.Dieser Artikel erschien in Ausgabe #131.