(rb) Die neuesten IVW-Auflagezahlen der 82 größten deutschen Regional- und Lokalzeitungen mit über 50 000 Abos und Einzelverkäufen sehen für das zweite Quartal 2015 erneut düster aus. Die großen Verlierer kommen dabei aus Berlin, Hamburg und Köln. Richtige Gewinner gibt es kaum. Unter den relativ wenigen Zeitungen, die unter zwei Prozent Verlust liegen, sind immerhin zwei aus Niedersachsen : Die Neue Osnabrücker verliert 1,9 Prozent und die Landeszeitung für die Lüneburger Heide 1,5 Prozent. HAZ/NP verlieren mit 3,6 Prozent am meisten, bleiben aber mit Abstand die auflagenstärkste Zeitungsgruppe im Norden. Die Braunschweiger Zeitung muss einen Verlust von 3,5 und die Nordwest-Zeitung von 3,3 Prozent verkraften. Zuwächse gab es allein bei der Oberhessischen Presse mit 0,2 Prozent, der TZ in München mit 1,1 und der Zeitungsgruppe Münsterland mit erstaunlichen 8,8 Prozent.Dieser Artikel erschien in Ausgabe #138.